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Hausärzteverband: Keine Rosinenpickerei für investorengeführte MVZ-Ketten!

Der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Dr. Markus Beier, berichtete kürzlich, dass Finanzinvestoren bereits versucht haben, mit dem Verband ins Geschäft zu kommen. Der Hausärzte-Chef lehnt investorgeführte MVZ-Ketten, die „Rosinenpickerei" an den Tag legen, jedoch ab.

25.10.2022

Der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Dr. Markus Beier, berichtete kürzlich, dass Finanzinvestoren bereits versucht haben, mit dem Verband ins Geschäft zu kommen. Der Hausärzte-Chef lehnt investorgeführte MVZ-Ketten, die „Rosinenpickerei" an den Tag legen, jedoch ab.

  • Laut Beier stehen momentan bspw. in Bayern v. a. Sitze für Augenärzte und fachärztliche Internisten bei Finanzinvestoren auf der Einkaufsliste, was vom Verband mit Skepsis beobachtet wird.
  • Der Verband ist vielmehr dafür, dass Zulassung und Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) nur in direkter räumlicher Nähe eines regionalen Krankenhausversorgers (der dann auch Träger des MVZ sein sollte) erlaubt sein sollten, um Großinvestoren oder Ketten etwas in die Schranken zu weisen.
  • Beier forderte hierzu auch von der Politik, der Ausbreitung von investorbetriebenen MVZ Einhalt zu gebieten. Wie dies im Detail aussehen sollte, wurde jedoch nicht dargelegt.